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Jörg Hähnel (NPD, geb. 1975 in Frankfurt/Oder) |
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Der gelernte Landschaftsgärtner Hähnel sitzt für die NPD in der Lichtenberger Bezirksverordnetenversammlung. Er ist mit der NPD-Funktionärin Stella Palau liiert, mit der er eine Tochter hat. Seine politische Karriere begann in Frankfurt/Oder, wo er erst in der JN, später in der NPD aktiv war. 1998 schaffte er den Einzug in die Stadtverordnetenversammlung von Frankfurt/Oder. Bereits 2001 verließ er jedoch Frankfurt und seinen Platz in der Versammlung und zog nach Berlin.
Hähnel hat verschiedene Funktionen in der NPD inne, unter anderem Mitglied des Bundesvorstands, Vorsitzender des NPD Kreisverbands 8 (Nordberlin). Er ist im „Arbeitskreis Propaganda und Werbung“ verantwortlich für die Internetseiten der Partei, die Gestaltung der Wahlwerbespots im Fernsehen und Hörfunk sowie für die Gestaltung von Plakaten, Flugblättern und Broschüren. Gleichzeitig betätigt er sich als „nationaler Barde“ und tritt bis heute auf diversen rechten Veranstaltungen auf. Das Spektrum der Auftritte reicht von Bundesparteitagen der JN / NPD wie dem „Deutsche Stimme Pressefest“, Gedenkkonzerten für SS- Männer bis hin zu verschiedenen Aufmärschen bspw. die 1. Mai Aufmärsche der Berliner NPD 2002/03. 1997 erscheint seine CD "Lieder in Klangloser Zeit" im „Deutsche Stimme Versand“. Hähnel stellt durch seine Tätigkeiten ein Bindeglied der NPD zu den „freien Kameradschaften“ dar. Er ist führendes Mitglied der Kameradschaft "Vereinte Nationalisten Nordost" (VNNO), der sowohl NPD-Funktionäre als auch Neonazis aus dem aktionsorientierten und gewaltbereiten Spektrum der „freien Kameradschaften“ angehören. Am 30. September 2002 wurde er auf der „Vandalen“-Party zu ihrem 20- jährigen Jubiläum festgenommen. Im Jahr 2003 beteiligte er sich an Angriffen auf linke Jugendclubs im Nordosten Berlins, an denen auch Neonazis aus den – inzwischen verbotenen – Kameradschaften "Tor“ und „BASO“ mitwirkten. Während das Europa-Wahlkampfes 2005 griff Hähnel mit einer Eisenstange zwei Antifaschisten an. Auch in der HDJ (Heimattreue Deutsche Jugend) hat Hähnel Funktionen inne. Diese Vereinigungen organisiert Zeltlager für den Neonazi-Nachwuchs. Seit dem 7.Juni 2008 ist er Berliner Landesvorsitzender der NPD. Während die Abgeordneten Tönhardt und Meyer versuchen, möglichst bürgernah und gemäßigt aufzutreten, tut sich Hähnel mit klaren Bezügen auf den Nationalsozialismus und mit rassistischer Agitation hervor. |