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4.Sitzung BVV Lichtenberg |
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Am 25.Januar 2007 fand die vierte Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung von Lichtenberg statt. An diesem Termin nahmen alle Mitglieder der NPD-Fraktion teil, welche
durch eine Gruppe von Rechtsextremen begleitet worden ist.
Der Antrag der Linkspartei zu einem selbstverwalteten Jugendzentrum ist
mit einer Beschlussempfehlung aus dem Jugendhilfeausschuss
zurückgekommen.
Bei der Aussprache meldet sich erneut Hähnel zu Wort. Er bezeichnet den
Kampf gegen Rechts als einen „Wirtschaftzweig“ (Zitat Hähnel). Auch das
Jugendzentrum würde sich „mit Geldern gegen Rechts mästen“ (Zitat
Hähnel). Zudem sieht er eine Gewaltoffensive von Links im Weitlingkiez.
Zu dieser zählt er auch das Jugendzentrum, da er „ihnen die
Gewaltlosigkeit nicht glaubt“ (Zitat Hähnel).
Mit seiner Rede versucht er erneut das Jugendzentrum zu diskreditieren.
Als Maßnahme gegen Rechts muss Hähnel dagegen opponieren.
Der Antrag wurde angenommen.
Aus dem Kulturausschuss kommt der Antrag „Öffentliche Würdigung des
Antifaschisten Erwin Nöldner auf dem neu gestalteten Nöldnerplatz“ mit
einer Beschlussempfehlung zurück.
Hähnel meldet sich in der Aussprache zu Wort. Für Hähnel würden „die
Rituale das Gedenken in der DDR in den Schatten stellen“ (Zitat
Hähnel). Zudem sei „niedlich“ (Zitat Hähnel), was auf der Tafel stehen
würde. Erwin Nöldner wäre wegen Vergehen mit Waffen und Sprengstoff
verurteilt worden und dies wäre das Recht eines souveränen Staates.
Erwin Nöldner war Mitglied der KPD und leistete Widerstand gegen das
nationalsozialistische Regime. Im Juli 1944 würde Nöldner verhaftet,
zum Tode verurteilt und in Brandenburg hingerichtet.
Mit seinem Wortbeitrag zeigt Hähnel offen seine Sympathie für den
Nationalsozialismus und die damalige Ermordung politischer Gegner.
Der Antrag wurde angenommen.
Die Fraktion der SPD bringt einen Antrag ein, in dem gefordert wird, im
bezirklichen Rahmen keine Natursteine für Bauvorhaben zu nutzen, die
durch Kinder in Entwicklungsländern hergestellt werden.
Die NPD stellt daraufhin einen Änderungsantrag, der fordert nur Steine aus Deutschland zu nutzen.
Dies zeigt, dass sich die NPD-Fraktion selbst bei einem Thema wie
Kinderarbeit nicht zu schade sind, nationalistische Töne von sich zu
geben.
Der Änderungsantrag wurde abgelehnt, der Antrag angenommen.
Die Sitzung wurde unterbrochen und auf den 1.Februar 2007 vertagt.
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