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Torsten Meyer (geb. 1956 in Berlin) PDF Drucken E-Mail

Image Der Vorsitzende der Berliner DVU Torsten Meyer sitzt für die NPD in der Lichtenberger BVV. Er ist gelernter Zimmerermeister und Versicherungsvertreter und wohnt in Hohenschönhausen.

In der Lichtenberger NPD-Franktion kümmert er sich um lokale Fragen. Während Jörg Hähnel offen mit rechtsextremen Ansichten auftritt, versucht sich Meyer bürgernah zu verkaufen. Er protestierte am 10. August 2006 mit NPDlern und einer Hand voll Anwohnern gegen die Grundsteinlegung für einen interkulturellen Garten in Hohenschönhausen und stellte in der BVV einen Antrag zur Umbenennung des Oberseeparks in „Mies van der Rohe“-Park. Die Bürgerinitiative, die dieses Ziel auf anderen Wegen verfolgt, distanzierte sich prompt von dem NPD-Antrag und ihrem Mitglied. Meyer wurde kurz darauf aus dem Verein ausgeschlossen.

Konfliktpotential in der Fraktion bietet Meyers Verhältnis zum Nationalsozialismus. Ganz nach DVU-Parteilinie distanziert sich Meyer vom Nationalsozialismus und erkennt den Holocaust als deutsches Verbrechen an. Während sein Fraktionskollege Hähnel keine Gelegenheit auslässt, den Nationalsozialismus zu verharmlosen. Meyer verwehrt sich dagegen, als Neonazi bezeichnet zu werden.
 
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