Navigation

Home
Treptow-Köpenick
Lichtenberg
Marzahn-Hellersdorf
Neukölln
Pankow
Parteien
Presse
Download
Glossar
Links
Kontakt







Home arrow Glossar

Antisemitismus PDF Drucken E-Mail
Judenfeindlichkeit (auch: Judenhass, Judenfeindschaft) ist die pauschale Ablehnung von Juden oder des Judentums aus verschiedenen Motiven und mit verschiedenen Ausprägungen. Heute wird auch der um 1879 von Judenfeinden geprägte Begriff Antisemitismus als Oberbegriff für alle Arten von Judenfeindlichkeit verwendet.

weiter …
 
Berliner Alternative Süd-Ost (BASO) PDF Drucken E-Mail
Überraschend hat der Berliner Innensenator Eckard Körting am 6. März die Berliner Neonazi-Gruppen Kameradschaft Tor und Berliner Alternative Süd-Ost (BASO) verboten. Während es sich bei ersterer um eine gut organisierte Kaderorganisation mit offen neofaschistischer Ausrichtung handelte, versuchte die BASO mit einer Art rechtem Streetwork Jugendliche in Treptow/Köpenick zu agitieren. Die Gruppe kann dabei auf ein Potenzial von etwa 25 rechten Jugendlichen zurückgreifen und gilt mehr als Sammelbecken für die lokale Rechte denn als straff organisierte Neonazigruppe.
weiter …
 
Blood & Honour PDF Drucken E-Mail
Blood and Honour (deutsch: Blut und Ehre) ist ein Netzwerk von neonazistischen Skinheads, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Nazi-Bands miteinander zu koordinieren und die nationalsozialistische Ideologie in die Skinhead-Bewegung zu tragen. Der Name hat eindeutigen NS-Bezug.

weiter …
 
Ethnopluralismus PDF Drucken E-Mail
Ethnopluralismus ist ein zentrales Konzept der Neuen Rechten für eine Politik, die traditionelle völkische Positionen propagiert. Entgegen traditionellen biologistischen Arten der Identitätskonstruktionen, mit denen festgeschrieben wird, wer „fremd“ und „anders“ ist, wird hier eine kulturalistische Differenzierung ethnischer Zuschreibungen vorgenommen. Statt belasteter Begriffe wie „Lebensraum“ ist die Rede von „angestammten Territorien der Völker“ oder „Ethnien“ (Rassismus ohne Rassen). Einflüsse der als „anders“ konstruierten Gesellschaften werden als Gefährdung der als „eigen“ konstruierten Identität dargestellt.

weiter …
 
Freie Kameradschaften PDF Drucken E-Mail
Als freie Kameradschaften bezeichnen sich rechte, häufig rechtsradikale Gruppen, die keine gesetzlich definierte Organisationsform wie eine Partei oder ein eingetragener Verein haben. Sie sind rechtlich nicht eingetragene Vereine und daher hinsichtlich ihrer Struktur und der Mitglieder nur schwer greifbar, da z.B. in einem Zivilprozess alle Mitglieder namentlich genannt und verklagt werden müssten.

weiter …
 
Geschichtsrevisionismus PDF Drucken E-Mail
Als Geschichtsrevisionismus bezeichnet man Versuche, ein wissenschaftlich, politisch und gesellschaftlich anerkanntes Geschichtsbild zu revidieren, indem bestimmte Ereignisse wesentlich anders als in der gegenwärtigen Geschichtswissenschaft erklärt und gedeutet werden.

weiter …
 
Heimattreue Deutsche Jugend (HDJ) PDF Drucken E-Mail
Die Heimattreue Deutsche Jugend e.V. (HDJ) entstand spätestens im Jahr 2000 aus der Gruppe "Die Heimattreuen Jugend e.V. (DHJ)"  . Letztere wurde 1990 als radikale Abspaltung des "Bundes HeimattreuerJugend - Der Freibund e.V." Lange Zeit war die HDJ vor allem in Norddeutschland aktiv.[1] Mit der Wahl der Bundesführung im September 1999 verschob sich der organisatorische Schwerpunkt der HDJ von Kiel nach Berlin, ein weiterer regionaler Schwerpunkt liegt in Franken. Damals wurden Alexander Scholz, Laurens Nothdurft, Hildegard Handke, Alexandra Aßmann und Michael Gellenthin in den Vorstand gewählt.[2] Weitere Kader innerhalb der HDJ e.V. sind oder waren der NPD-Kader Jörg Hähnel und der – inzwischen in der Naziszene gemiedene – Lutz Giesen.


weiter …
 
Holocaust PDF Drucken E-Mail
Als Holocaust, auch Holokaust, bezeichnet man heute vor allem den Völkermord an etwa sechs Millionen Juden in der Zeit des Nationalsozialismus (auch Shoa genannt) sowie die systematische und massenhafte Ermordung mehrerer nichtjüdischer Gruppen:

weiter …
 
Holocaustleugnung PDF Drucken E-Mail
Als Holocaustleugnung bezeichnet man das Bestreiten und Verharmlosen des Holocaust. Dabei zielt die Leugnung in der Regel auf die Shoa an den Juden, ohne andere Opfergruppen zu nennen.

weiter …
 
Kameradschaft Tor PDF Drucken E-Mail
Die Berliner Kameradschaft Tor wurde am 9.03.2005 durch den Innensenator Körting verboten – trotzdem lohnt sich ein ausgiebiger Blick auf die Geschichte, Entwicklung und auf die aktuellen Aktivitäten der ehemaligen Mitglieder der neonazistischen Kameradschaft.
weiter …
 
National befreite Zone PDF Drucken E-Mail
Mit dem von Rechtsextremisten geprägten, euphemistischen Ausdruck national befreite Zone wird ein Bereich bezeichnet, in dem rechtsextrem motivierte Gewalt das Straßenbild so stark prägt, dass Menschen mit Migrationshintergrund, sich als links oder alternativ verstehende und andere von Rechtsextremen als „fremd“ und „feindlich“ Eingestufte wie Homosexuelle, Juden, Behinderte sich aus Furcht vor gewalttätigen Übergriffen nicht mehr auf die Straße oder in öffentliche Einrichtungen wagen und aus Angst vor Repressalien auch nicht Anzeige erstatten.


weiter …
 
Nationalismus PDF Drucken E-Mail
Nationalismus bezeichnet eine politische Ideologie, die auf eine Kongruenz zwischen einer (meist ethnisch definierten) Nation und einem Staatsgebilde abzielt (Ernest Gellner, 1983). In der Umgangssprache wird darunter oft eine Überhöhung der eigenen Nation (auch Chauvinismus genannt) verstanden. Davon abgegrenzt wird oft der romantisch-emotionale Patriotismus, der sich für die Werte und Symbole seines Landes einsetzt und dies auch anderen Nationen zubilligt, jedoch auch in Nationalismus münden kann (Brockhaus Enzyklopädie, 2004).

weiter …
 
Neue Rechte PDF Drucken E-Mail
Die Neue Rechte ist eine politische Richtung, die in den 1960er Jahren als „Gegenmodell“ zur Neuen Linken entstand. Name und Inhalte lehnen sich an die französische Nouvelle Droite an. Als deren Gründer und führender Theoretiker gilt der französische Philosoph Alain de Benoist, den der Bundesverfassungsschutz als Rechtsextremisten bezeichnet.

weiter …
 
No-Go-Area PDF Drucken E-Mail
Der Begriff No-Go-Area (deutsch etwa: Nicht zu betretende Zone) bezeichnet Örtlichkeiten, meist Stadtviertel, in denen die öffentliche Ordnung durch den Staat nicht mehr garantiert werden kann. Gewalttätige Auseinandersetzungen sind hier an der Tagesordnung, die Polizei steht den Randalierern und Verbrechern nicht selten weitgehend ratlos gegenüber oder wagt sich nicht ohne entsprechende Bewaffnung in die entsprechenden Bezirke, wodurch weitere Eskalation entstehen kann.

weiter …
 
Rassismus PDF Drucken E-Mail
ssismus ist die Bezeichnung für jede Theorie und Praxis, die Menschen aufgrund realer körperlicher Merkmale (wie z. B. Hautfarbe, Gesichtszüge) mit Werturteilen versehene Eigenschaften (z. B. eine bestimmte Mentalität) und einen unterschiedlichen Status zuteilt. 
weiter …
 
Rechtsrock PDF Drucken E-Mail
Seit Beginn der 1980er wurden verschiedene Formen der Unterhaltungsmusik immer mehr als Vehikel für rechtsextremes und neonazistisches Gedankengut benutzt. Von wenigen Ausnahmen wie dem Liedermacher Frank Rennicke abgesehen (seine Lieder sind größtenteils rechtsradikal, aber von ihrem Charakter her keine Rockmusik), fallen darunter Bands, die der Rockmusik zuzuordnen sind, weshalb sich als Oberbegriff, auch unter den Rezipienten selbst, „Rechtsrock“ eingebürgert hat. Im englischen Sprachraum ist hingegen der Begriff „RAC“ als Abkürzung für Rock Against Communism gebräuchlicher.

weiter …
 
Reichsbürger PDF Drucken E-Mail

Innerhalb der neonazistischen Szene in Deutschland haben sich die äußerst merkwürdig erscheinenden Reichsbürger unter der Führung Horst Mahlers als so genannte Reichsbewegung formiert. Der politische Weg Mahlers dürfte hinlänglich bekannt sein - von der Mitgliedschaft im Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS), als „APO-Anwalt“ einer der Wortführer in der 68er außerparlamentarischen Opposition sowie als „RAF-Kämpfer“ der 70er hin zur heutigen extremen Rechten.

weiter …
 
Sexismus PDF Drucken E-Mail
Unter Sexismus versteht man die Diskriminierung oder Unterdrückung von Menschen allein aufgrund ihrer Geschlechtszugehörigkeit. Der Begriff ist eine aus dem Englischen kommende Parallelbildung zu racism (Rassismus), die als sexism in der US-amerikanischen Frauenbewegung der 1960er Jahre geprägt wurde und sich lange ausschließlich auf die Diskriminierung bzw. Unterdrückung von Frauen bezog.

weiter …
 
Shoa PDF Drucken E-Mail
Der Begriff Shoa (auch „Schoa“, „Shoah“ oder „Schoah“, deutsch: „Zerstörung“, „große Katastrophe“) ist die hebräische Bezeichnung für den systematischen Völkermord an etwa sechs Millionen (zwei Dritteln) der Juden und jüdischstämmigen Bevölkerung Europas unter der Herrschaft des Nationalsozialismus.


weiter …
 
Vandalen - Ariogermanische Kampfgemeinschaft PDF Drucken E-Mail

Bei der Neonazigruppe Vandalen, die sich selber auch den Beinnamen Ariogermanische Kampfgemeinschaft gibt,  handelt es sich um einen Zusammenschluss von militanten Neonazis und Neonazirockern.

weiter …
 
Volksgemeinschaft PDF Drucken E-Mail
Volksgemeinschaft bezeichnet in völkischen Ideologien die Menge aller Angehörigen eines primär rassisch konzipierten Volkes.

weiter …
 
Volksverhetzung PDF Drucken E-Mail
Der Begriff Volksverhetzung bezeichnet in der Bundesrepublik Deutschland eine strafbare Handlung.

weiter …
 
Xenophobie PDF Drucken E-Mail
Die Xenophobie bezeichnet die Scheu oder Furcht vor dem Fremden. Xenophobie ist eine ablehnende Einstellung und Verhaltensweise gegenüber anderen Menschen und Gruppen, die vermeintlich oder real fremd sind (z. B. durch fremde Herkunft, Kultur, Sprache). Sie kann sich durch Furcht, Meidung, Geringschätzung, Spott oder Feindseligkeit ausdrücken, die bis hin zur Gewalt reicht. Teilweise wird der „Fremde“ als Quelle unvorhersehbarer Gefahren gescheut.

weiter …